Maximillian van da Meer

Gottes Plan

Eyn Elephant myt grauer Naze
Kam sehr schnell in mächt´ge Rage

Huch, und vor myr hyier II Kokodile
Da gehr´ ich bezzer auf alle Vyiere

Und hynter myr, da stand eyn Löwe
Der brüllte rum myt viel getöze
Sah mych an, ganz groß & böze

Ach, Herr Gott! War daz Dein Plan?
Mmh, ich glaub´ daz war´z wohl dann


Das Ende naht

Das Ende ist nah
Nun lasst uns Abschied nehmen
Vom Schein des Glanzes
Seiner nichtigen Pracht
Ewig vollkommen
Wie das Meer in der Nacht


Schattenangst

Im Schatten der Angst
zurückgezogen
fliehend vor dem Licht der Wahrheit
wird die Dunkelheit dir begegnen
dich ewiglich verhüllen
und am Ende vernichten

Wirst du selbst dann zum Schatten
Wirst zum Licht der Angst
Wird Mut dich dort finden
Und vergessen sein
was du auch dorts fand´st


Schlafendes Gefährt

Schlafendes Gefährt
stehend
Am Rande der schwarzen Zukunft
Nackte Bäume
beobachten
Im kalten Wind tanzendes Papier
Das ist mein Land
Die meisten schlafen hier


Ein Leben lang

Wildes Gestrüpp umschlingen dein Hüften
Deine Haut, zart wie Edelsamt
Dein Sein, wie ein Engelsschein
umschliessen mich deine Arme
Im Bann gezogen von tiefer Vertrautheit
Ein Leben lang, ein Leben lang